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Kurzdarstellung der GfgF

Die Gesellschaft für goetheanistische Forschung e.V. wurde im Jahre 1986 anlässlich eines Forschungsvorhabens von Dr. Edwin Scheller über die Nitratdynamik in biologisch-dynamisch bewirtschafteten Böden gegründet. Gründungsmitglieder waren Dr. Michael Doman, Klaus Ernhofer, Prof. Walter Jeschke, Dr. Günter Koch, Dr. Edwin Scheller, Dr. Brüne Schloen, Ingo Thalmann und Herbert Witt.

Gesucht wurde nach einer rechtsverbindlichen Form, in der ein Forschender unmittelbar abhängig wird vom Verständnis derer, die seine Leistungen empfangen. Daraus entwickelte sich die Organschafts-Vereinbarung, die das Verhältnis zwischen dem Leiter eines Forschungsprojektes und dem Verein regelt. Danach ist der Projektleiter weitestgehend eigenverantwortlich tätig und wird vom Vorstand zur Durchführung seines Vorhabens bestellt. Er handelt nicht weisungsgebunden, ist aber zur finanziellen Rechenschaft und Offenlegung seines Vorgehens verpflichtet. Die Vorgehensweise in seiner Forschung bestimmt er selbst und es fallen ihm auch die Konsequenzen seiner Entscheidungen zu. Findet ein Projekt keine ausreichende Unterstützung, dann muss der Projektleiter unmittelbar in einen wirtschaftlichen Bereich wechseln und seine Organschafts-Vereinbarung wird aufgelöst.

Inhaltlich können satzungsgemäß fast alle Forschungsrichtungen eingebracht werden, deren Initiativträger und Mitarbeiter im Sinne der Anschauung arbeiten wollen, wie sie Rudolf Steiner in den "Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung" dargelegt hat. In welchem Ausmaß sie in dieser Richtung arbeiten können, hängt nicht zuletzt von einer Unterstützung durch die Förderer ab. Gefördert werden kann die Gesellschaft insgesamt oder ein einzelnes Projekt. Im Jahr 2010 werden die Vorhaben

  • "Entwicklung und Umsetzung von Kriterien für die Züchtung von Getreide im ökologischen Landbau"  (Dr. Karl-Josef Müller),

  • "Untersuchungen zu den botanischen Grundlagen des biol.-dyn. Pflanzenbaus" (Dr. Jürgen Fritz) und

  • "Zur Wirkung des biol.-dyn. Baldrianpräparates auf die Pflanzenmorphologie" (Pär Lindroth & Ines Bömer-Schulte)

bearbeitet.

Die Forschungsergebnisse werden von den Projektleitem in Fachvorträgen, Publikationen in Fachzeitschriften, sowie ausführlichen Berichten und Kurzmitteilungen an die Projektförderer veröffentlicht. Im Jahresabschluß- und Projektentwicklungsbericht wird darüber hinaus die Verwendung der Finanzen aufgezeigt. Von Zeit zu Zeit werden öffentliche Tagungen zur Vorstellung der Projekte und Forschungsergebnisse durchgeführt. Als Organisation in Selbstverwaltung wird die Geschäftsstelle abwechselnd von einem Projektleiter oder einem Vorstandsmitglied betreut.

 


Hinweis, seit dem 01.8.2013:
neue Anschrift der Geschäftsstelle:

Gesellschaft für goetheanistische Forschung e.V.
Dr. Jürgen Fritz
Seeweg 4
D-37217 Witzenhausen